Elektrohydraulische Regelungstechnik (Servotechnik)
Regelungen mit elektrischer (elektronischer) Signalverarbeitung. Da die zur Hydraulik - die Servoventile und Proportionalventile - schon lange eingesetzt werden, können alle regelungstechnischen Entwicklungen [...] elektrohydraulische Regelungstechnik verbindet damit die Vorzüge der elektrischen Signalverarbeitung , - wie einfache Möglichkeit der Verknüpfung, Speicherung und Verstärkung elektrischer Signale , leichte
Steuerleistung
Leistung des Eingangssignals , die — unter definierten Bedingungen — zur Steuerung eines Ventils erforderlich ist (DIN 24 311).
Schwimmstellung
Bei Dreistellungs-Wegeventilen sind in der Mittelstellung alle Anschlüsse miteinander — und damit mit dem Ablauf — verbunden (erfordert negative Überdeckung).
Ausgabeeinheit
Funktionseinheit innerhalb eines digitalen Rechensystems, mit dem das System Daten - z. B. Rechenergebnisse - nach außen abgibt (EDIN 44 300 T 5).
Leckleitung
Leckflüssigkeit zum Behälter zurückführt. Sie muss so dimensioniert werden, dass dies stets — auch bei tiefen Temperaturen — weitgehend drucklos möglich ist.
Reibungsdruck
Der zur Bewegung eines Kolbens ohne äußere Last — d. h. zur Überwindung der Reibung — erforderliche Differenzdruck unter definierten Bedingungen in den Zylinderkammern.
Winkelverschraubung
Verschraubung , die zwischen den Anschlussöffnungen einen Winkel von — meist — 90° bildet. Sie wird als Rohr- oder als Einschraubverschraubung angeboten ( Rohrverschraubungen ).
Impulsfestigkeit von Schläuchen
Festigkeit von Schläuchen gegen Druckimpulse. Dabei wird — ausgehend vom max. zulässigen Betriebsdruck — die Anzahl der Impulse festgehalten, die zum Versagen des Schlauches führen.
Hydraulische Betätigung
Betätigung, bei der die Schaltbewegungen durch einen Druckölstrom ausgelöst werden, wobei - je nach Aufbau - der Druck allein oder Druck und Volumenstrom die Betätigung vollziehen.
Hochmomentmotoren
Bezeichnung für — meist langsamlaufende — Hydromotoren mit sehr großem Schluckvolumen und daher sehr großem Drehmoment. Hochmomentmotoren werden in der Regel als Mehrhubmotoren in Kolbenbauweise ausgeführt