Fluidlexikon

Verschmutzung der Druckflüssigkeit

Verunreinigung der Druckflüssigkeit einer Hydraulikanalage, auch Kontamination genannt. Sie kann durch feste Partikel und/oder gelöste Fremdstoffe, durch Durchmischung mit fremden Flüssigkeiten oder durch Eindringen Luft in die Druckflüssigkeit hervorgerufen werden.

Die Feststoffe können harter oder weicher Natur sein. Während die letzteren nur die Filter zusetzen, können harte Schmutzteilchen (metallischer Abrieb) zu Zerstörungen an Dichtungen und auch an metallischen Flächen führen. Daher müssen Druckflüssigkeiten gefiltert werden.

Verunreinigung mit fremden Flüssigkeiten erfolgt durch Eindringen von Wasser, Vermischung mit anderen Druckflüssigkeiten oder Schmiermittel.

Die Verschmutzung kann bereits bei der Montage in die Anlage gekommen sein (eingebauter Schmutz) oder sie ist das Ergebnis von Verschleiß- und Alterungsvorgängen während des Betriebes (Betriebsschmutz). Das Eindringen von äußerem Schmutz in die Hydraulikanalge ist durch geeignete Maßnahmen (Abstreifer an Kolbenstangen, Tankluftfilter, Tankvorspannung usw.) zu verhindern.