Fluidlexikon

Steuerkette

Bei einer Steuerung erfolgt die Signalübertragung nur in einer Richtung; es handelt sich immer um einen offenen Wirkungsablauf bzw. eine offene Wirkungskette (Bild S 87 a).

Eine Steuerkette als Ganzes kann innerhalb eines übergeordneten Systems mit weiteren Systemen in beliebigem wirkungsmäßigen Zusammenhang stehen (DIN 19 226) (b).

Eine Steuerung kann als Kette (oder Reihenschaltung) mehrerer Teilsysteme aufgefasst werden: Ein Teilsystem ist beispielsweise die zu beeinflussende Anlage, in der Fluidtechnik oft ein Zylinder mit angekoppelter Last, das 2. Teilsystem die davorgeschaltete Steuereinrichtung, beispielsweise ein Proportional-Wegeventil mit seinem elektronischen Ansteuerverstärker, und das 3. Teilsystem eine Einrichtung, die elektrische Sollwert-Signale für das Proportional-Wegeventil zur Verfügung stellt.

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Abbildung S 87: Steuerkette (a) und Steuerkette mit geregeltem Glied (b)