Fluidlexikon

Einzelantrieb (direkter Antrieb)

Jede Maschine oder auch jeder Zylinder, soweit sich seine Bewegungen mit anderen überschneiden, erhält eine eigene Pumpe, deren Größe sich nach der größten geforderten Geschwindigkeit v k des Verbrauchers richtet (Bild E 13). Das bedeutet, dass große Geschwindigkeiten eine entsprechend große Leistung erfordern:

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Dabei spielt die Zeitdauer der Leistungsabgabe (Geschwindigkeit) oftmals keine Rolle für die Motorgröße. Beim Einsatz von Konstantpumpen mit Q k ist nachteilig, dass die installierte Leistung P max nur in einem Arbeitspunkt (bei p max , d. h. bei Eckleistung) benötigt wird. Benutzt man dagegen Verstellpumpen mit Leistungsregler, dann kann die installierte Leistung durch Erhöhung des Volumenstroms Q v über einen größeren Bereich ausgenutzt werden.

In (Bild E 14) kennzeichnet der schraffierte Bereich den Volumenstromgewinn gegenüber einer Konstantpumpe gleicher (Eck-)Leistung.

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Abbildung E 13: Einzelantrieb

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Abbildung E 14: Q/p2- und P/p2-Diagramm für Konstant- und Verstellpumpen