Fluidlexikon

Schmutzempfindlichkeit hydraulischer Geräte

Die Schmutzempfindlichkeit von hydraulischen Geräten wird bestimmt durch die Wechselwirkung zwischen den funktionsbedingten Spaltweiten und der Partikelgröße der Feststoffverschmutzung. Dabei muss zwischen weichen und harten Partikeln unterschieden werden. Während weiche Teilchen die Spalte nur verstopfen können, verursachen die harten Partikel zugleich auch Riefen und Verschleiß an den gleitenden Flächen.

Daran sind vor allem die Partikel beteiligt, deren Größe etwa der Spaltweite entspricht: sie können Riefen in die Gleitflächen graben, während sich die größeren vor dem Spalt sammeln und die kleineren durchgeschwemmt werden.

Besonders ungünstig wirkt sich das Aufweiten des Spaltes unter Druck aus: Teilchen, die dabei noch in den Spalt gelangen, werden festgeklemmt, sobald die Druckwirkung aufhört.