Fluidlexikon

Wirkung mehrerer Widerstände

Analog zur Elektrik ist in der Fluidtechnik zu unterscheiden zwischen hintereinander und parallel geschalteten Widerständen.

  • Beim Hintereinanderschalten - wie sich das bei Leitungen ergibt - addieren sich die Einzelwiderstände (Reihenschaltung). Das bedeutet z. B. für den „drucklosen“ Umlauf der Pumpe, durch ein Wegeventil und ein Filter samt Leitungen, dass leicht ein Δp von 8 bis 10 bar entsteht.
  • Parallel geschaltete Widerstände ergeben eine Stromteilung, wobei der Durchfluss in den einzelnen Zweigen umgekehrt proportional dem zu überwindenden Widerstand ist (Parallelschaltung). Das bedeutet, dass z. B. ein Gleichlauf mehrerer Zylinder praktisch nie ohne Hilfsmittel möglich ist.