Fluidlexikon

Verschmutzungsmessung

Das Standardverfahren zum Messen der Partikelzahl in einer Druckflüssigkeit ist heute die automatische Partikelzählung auf opto-elektronischer Basis (z. B. das HIAC-Verfahren), die jedoch nicht die Größe der Partikel festhält.

Die mikroskopische Teilchenzählung erlaubt dagegen auch die Sortierung der Partikel nach 5 Größenbereichen. Das Verfahren ist sehr genau, aber auch sehr aufwendig.

Bei der gravimetrischen Bestimmung der Verschmutzung werden die Feststoffpartikel gewogen und in Massen-Prozent angegeben. Sie erlaubt keine Angabe über Anzahl und/oder Größe der einzelnen Partikel.

Voraussetzung einer jeder Verschmutzungsmessung ist, sicherzustellen, dass die entnommenen Proben eine repräsentative Verteilung der Partikel aufweisen. Das muss durch Ort und Art der Probenentnahme sichergestellt werden. Darüber hinaus müssen die Entnahme- und Messgeräte effektiv schmutzfrei sein.