Fluidlexikon

Thermodynamisches Messen

Verfahren zur Überwachung des Betriebszustandes einer hydraulischen Anlage oder einzelner Geräte mit Hilfe von Temperatur- und Druckmessungen. Es nutzt die Hydraulikflüssigkeit als Informationsträger und beruht auf Energieinhalten und -bilanzen. Es ist unabhängig von der Leistungsgröße des Systems.

Mit dem thermodynamischen Messen kann man nicht nur den Gesamtwirkungsgrad hydraulischer Systeme ermitteln, sondern hat auch die Möglichkeit der kontinuierlichen Überwachung, Fehlerdiagnose und Funktionskontrolle ohne Komponentenausbau. Es ist somit ein Mittel zur Schadensfrüherkennung und damit zum zeitgerechten Auswechseln von Komponenten.