Fluidlexikon

Hydraulische Federkonstante

Da reale Flüssigkeiten kompressibel sind, verhalten sie sich, wenn man sie unter Druck setzt, wie eine Feder: je höher der Druck ist, um so mehr werden sie zusammengedrückt, d. h. um so kleiner wird ihr Volumen.

Die Federstreife c öl erhält man aus:

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mit A = Querschnitt der Quersäule

E öl = E-Modul von Öl

V  o = Volumen unter Druck

Daraus ergibt sich eine große Abhängigkeit der Federsteife von der Fläche sowie von der Länge der Ölsäule (Bild H 17).

Für den Gleichgangzylinder erhält man c öl aus:

Für den hydraulisch eingespannten Differentialzylinder erhält man:

Für den eingespannten Hydromotor erhält man:

mit V 2 = Schluckvolumen des Motors

V o = Totvolumen einer Seite

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Abbildung H 17: Federsteifigkeit abhängig von Kolbenfläche und Ölsäulenlänge