Flüssigkeitsdichtung für rotierende Wellen, die aus zwei Elementen aus nichtelastischen Werkstoffen besteht, die durch Federkraft gegeneinander gedrückt werden. Dabei rotiert das eine Element mit der Welle, während das andere im Gehäuse gelagert wird. Die Abdichtung findet an der Berührungsfläche der beiden Elemente statt (Bild G 22).
Die Werkstoffpaarung an der Dichtfläche sowie die Anordnung der Dichtelemente, die eine mit steigendem Druck zunehmende Pressung an der Dichtfläche hervorruft, versetzen die Gleitringdichtung in die Lage, bei ausreichender Lebensdauer auch gegen hohe Drücke (200 bis 300 bar) abzudichten.

Abbildung G 22: Gleitringdichtung