Fluidlexikon

Schlaucharmaturen

Der Teil einer Schlauchleitung, der ihre Verbindung mit Geräten ermöglicht. Dazu muss die (starre) Armatur so mit dem (elastischen) Schlauch verbunden werden, dass diese Einbindung bei Nenndruck noch eine vierfache Sicherheit hat.

Die Anschluss-Ausführung dieser Schlaucharmaturen sind in DIN 20 078 in drei Form-Gruppen genormt (Bild S 25). Darüberhinaus unterscheidet man zwischen:

  • Schraubarmaturen, bei denen Nippel und Fassung aufgeschraubt werden; dabei können jedoch Verletzungen des Schlauches eintreten. Die Verbindung ist lösbar.
  • Press- oder Quetschverbindungen, die nicht wieder verwendbar sind, da beide Teile mit dem Schlauch verpresst werden. Sie werden heute überwiegend eingesetzt (Bild S 26).
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Abbildung S 25: Schlauchverbindungen n. DIN 20 078; a) Form P, b) Form R (S), c) Form E

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Abbildung S 26: Quetscharmatur