Fluidlexikon

Radmotor

Hydromotor, der direkt in die Räder eines Fahrzeugs eingebaut werden kann. Man erhält so eine unmittelbare Kraftübertragung ohne Zwischenschalten von Schaltgetriebe, Kardanwelle und Differentialgetriebe. Man verwendet dazu entweder

  • Schnelläufer mit Untersetzungsgetriebe; dazu werden entweder handelsübliche Hydromotoren mit angeschlossenem Untersetzungsgetriebe eingesetzt oder Konstruktionen, bei denen der Hydromotor — der auch verstellbar sein kann — in das Getriebe so integriert ist, dass das Drehmoment über ein innen verzahntes Hohlrad übertragen wird, an das die Felge direkt angeschweißt ist (Bild R 7).
  • Innen beaufschlagte Langsamläufer, die so aufgebaut sind, dass die Welle feststeht und das Gehäuse — das mit der Felge verbunden ist — sich dreht (Bild R 8).
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Abbildung R 7: Radmotor mit Getriebe

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Abbildung R 8: Langsamlaufender Radmotor